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10 Jahre Wissensreifungsmodell auf der I-KNOW 2015

Vor zehn Jahren stellte Andreas Schmidt auf der I-KNOW 2005 die erste Version des Wissensreifungsmodelles, das sich damals darum bemühte, die Welten des E-Learnings und des Wissensmanagements miteinander zu verbinden, später dann die neuen Entwicklungen um Social Media aufnahm. Seit damals haben zahlreiche interdisziplinäre Forschungsaktivitäten dazu beigetragen, das Modell zu erweitern und zu verfeinern, vor allem im Rahmen des MATURE-Projektes. Der Kern des Modells ist die Einsicht, dass Wissen entlang von Phasen sich entwickelt, in denen das Wissen unterschiedliche Eigenschaften und damit auch unterschiedliche Anforderungen für die Unterstützung haben. Es bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und bietet einen Rahmen für Analysen und die Entwicklung von Interventionen. Es wurde für unterschiedlichste Zwecke bereits eingesetzt und sich in andere Forschungsgruppen verbreitet. 

Anläßlich dieses Jubiläums wurden Ronald Maier von der Universität Innsbruck und Andreas Schmidt dazu eingeladen, einen Special track on Social Knowledge Management zu organisieren, mit Unterstützung von Christine Kunzmann von Pontydysgu. Als Beitrag wurde auch eine neue Perspektive auf die Entwicklung von Patterns für die Repräsentation sozio-technischen Erfahrungswissen präsentiert, das sich auf die Social-Learning-Ansätze aus EmployID stützt. Der Track endete mit einem Blick in die Zukunft und der Sammlung von Herausforderungen für das Social Knowledge Management. Dabei stellt sich heraus, dass sich bereits viele auf der Agenda von EmployID befinden.